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Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen basieren auf den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Stichting Webshop Keurmerk, Version vom 10. Oktober 2025.
Artikel 1: Definitionen
In diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen wird verstanden unter:
- Zusatzvereinbarung: eine Vereinbarung, bei der der Verbraucher Waren, digitale Inhalte und/oder Dienstleistungen im Zusammenhang mit einem Fernabsatzvertrag erwirbt und diese Waren, digitalen Inhalte und/oder Dienstleistungen von dem Unternehmer oder von einem Dritten auf der Grundlage einer Vereinbarung zwischen diesem Dritten und dem Unternehmer geliefert werden.
- Bedenkzeit: die Frist, innerhalb welcher der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann.
- Verbraucher: die natürliche Person, die nicht zu Zwecken handelt, die mit ihrer gewerblichen, geschäftlichen, handwerklichen oder beruflichen Tätigkeit zusammenhängen.
- Tag: Kalendertag.
- Digitale Inhalte: Daten, die in digitaler Form produziert und bereitgestellt werden.
- Dauerschuldverhältnis: ein Vertrag, der auf die regelmäßige Lieferung von Waren, Dienstleistungen und/oder digitalen Inhalten während eines bestimmten Zeitraums gerichtet ist.
- Dauerhafter Datenträger: Jedes Hilfsmittel, einschließlich E-Mail, das es dem Verbraucher oder Unternehmer ermöglicht, persönlich an ihn gerichtete Informationen so zu speichern, dass eine zukünftige Einsichtnahme oder Verwendung während eines für den Zweck der Informationen angemessenen Zeitraums ermöglicht wird, und das eine unveränderte Wiedergabe der gespeicherten Informationen ermöglicht.
- Widerrufsrecht: die Möglichkeit des Verbrauchers, innerhalb der Bedenkzeit von dem Fernabsatzvertrag zurückzutreten.
- Unternehmer: die natürliche oder juristische Person, die Mitglied der Stichting Webshop Keurmerk ist und Verbrauchern Produkte, Zugang zu digitalen Inhalten und/or Dienstleistungen im Fernabsatz anbietet.
- Fernabsatzvertrag: eine Vereinbarung, die zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher im Rahmen eines organisierten Systems für den Fernverkauf von Produkten, digitalen Inhalten und/or Dienstleistungen geschlossen wird, wobei bis einschließlich zum Vertragsschluss ausschließlich oder gemeinsam eine oder mehrere Techniken für die Fernkommunikation verwendet werden.
- Muster-Widerrufsformular: das in Anhang I dieser Bedingungen enthaltene europäische Muster-Widerrufsformular.
- Technik für die Fernkommunikation: Mittel, das für den Abschluss eines Vertrags genutzt werden kann, ohne dass Verbraucher und Unternehmer gleichzeitig im selben Raum zusammengekommen sein müssen.
Artikel 2: Identität des Unternehmers
Name des Unternehmers: ThatsLed V.O.F.
Geschäftsanschrift: Lytse Wyngaerden 8, 8404BL Langezwaag, Niederlande
Telefonnummer: 085 065 6233
E-Mail-Adresse: [email protected]
Handelsregisternummer: 73562114
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: NL859578458B01
Der Unternehmer ist zudem über das Kontaktformular auf der Website erreichbar. Der Unternehmer erklärt, dass elektronische Kommunikation der schriftlichen Kommunikation gemäß Artikel 6:227a des niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches (BW) gleichgestellt ist.
Artikel 3: Anwendbarkeit
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jedes Angebot des Unternehmers und für jeden zustande gekommenen Fernabsatzvertrag zwischen Unternehmer und Verbraucher.
- Bevor der Fernabsatzvertrag geschlossen wird, wird der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Verbraucher zur Verfügung gestellt. Falls dies vernünftigerweise nicht möglich ist, wird der Unternehmer vor dem Abschluss des Fernabsatzvertrags angeben, auf welche Weise die Allgemeinen Geschäftsbedingungen beim Unternehmer einzusehen sind und dass sie auf Wunsch des Verbrauchers so schnell wie möglich kostenlos zugesandt werden.
- Wenn der Fernabsatzvertrag auf elektronischem Wege geschlossen wird, kann der Text dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen dem Verbraucher auf elektronischem Wege in einer Weise zur Verfügung gestellt werden, dass er vom Verbraucher einfach auf einem dauerhaften Datenträger gespeichert werden kann.
- Wenn neben diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen auch spezifische Produkt- oder Dienstleistungsbedingungen gelten, finden der zweite und dritte Absatz entsprechende Anwendung. Bei widersprüchlichen Bedingungen kann sich der Verbraucher stets auf die anwendbare Bestimmung berufen, die für ihn am günstigsten ist.
Artikel 4: Das Angebot
- Wenn ein Angebot eine begrenzte Gültigkeitsdauer hat oder unter Bedingungen erfolgt, wird dies ausdrücklich im Angebot angegeben.
- Das Angebot enthält eine vollständige und genaue Beschreibung der angebotenen Produkte, digitalen Inhalte und/oder Dienstleistungen. Die Beschreibung ist ausreichend detailliert, um eine gute Beurteilung des Angebots durch den Verbraucher zu ermöglichen. Wenn der Unternehmer Abbildungen verwendet, stellen diese eine wahrheitsgetreue Darstellung der angebotenen Produkte, Dienstleistungen und/oder digitalen Inhalte dar. Offensichtliche Irrtümer oder offensichtliche Fehler im Angebot binden den Unternehmer nicht.
- Jedes Angebot enthält solche Informationen, dass für den Verbraucher klar ist, welche Rechte und Pflichten mit der Annahme des Angebots verbunden sind.
Artikel 5: Die Vereinbarung
- Die Vereinbarung kommt vorbehaltlich der Bestimmungen in Absatz 4 zu dem Zeitpunkt zustande, zu dem der Verbraucher das Angebot annimmt und die dabei gestellten Bedingungen erfüllt.
- Wenn der Verbraucher das Angebot auf elektronischem Wege angenommen hat, bestätigt der Unternehmer unverzüglich auf elektronischem Wege den Eingang der Annahme des Angebots. Solange der Eingang dieser Annahme nicht von dem Unternehmer bestätigt worden ist, kann der Verbraucher den Vertrag auflösen.
- Wenn der Vertrag auf elektronischem Wege zustande kommt, trifft der Unternehmer geeignete technische und organisatorische Maßnahmen zur Sicherung der elektronischen Datenübertragung und sorgt für eine sichere Webumgebung. Wenn der Verbraucher elektronisch bezahlen kann, wird der Unternehmer geeignete Sicherheitsmaßnahmen beachten.
- Der Unternehmer kann sich im Rahmen gesetzlicher Vorgaben darüber informieren, ob der Verbraucher seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann, sowie über alle Tatsachen und Faktoren, die für einen verantwortungsvollen Abschluss des Fernabsatzvertrags von Bedeutung sind. Wenn der Unternehmer aufgrund dessen gute Gründe hat, den Vertrag nicht einzugehen, ist er berechtigt, eine Bestellung oder Anfrage begründet abzulehnen oder die Durchführung an besondere Bedingungen zu knüpfen.
- Der Unternehmer muss spätestens bei der Lieferung des Produkts, der Dienstleistung oder des digitalen Inhalts an den Verbraucher die folgenden Informationen schriftlich oder auf eine solche Weise mitsenden, dass diese vom Verbraucher auf einem dauerhaften Datenträger zugänglich gespeichert werden können:
- die Besuchsanschrift der Niederlassung des Unternehmers, an die sich der Verbraucher mit Beschwerden wenden kann;
- die Bedingungen, unter denen und die Art und Weise, wie der Verbraucher von dem Widerrufsrecht Gebrauch machen kann, oder ein deutlicher Hinweis, falls das Widerrufsrecht ausgeschlossen ist;
- Informationen zu Garantien und bestehendem Kundendienst nach dem Kauf;
- der Preis einschließlich aller Steuern des Produkts, der Dienstleistung oder des digitalen Inhalts, gegebenenfalls die Lieferkosten und die Art und Weise der Zahlung, der Lieferung oder der Erfüllung des Fernabsatzvertrags;
- die Voraussetzungen für die Kündigung des Vertrags, wenn der Vertrag eine Dauer von mehr als einem Jahr hat oder auf unbestimmte Zeit geschlossen ist;
- wenn dem Verbraucher ein Widerrufsrecht zusteht, das Muster-Widerrufsformular.
- Im Falle eines Dauergeschäfts ist die Bestimmung im vorherigen Absatz nur auf die erste Lieferung anwendbar.
Artikel 6: Widerrufsrecht
Die Bedenkzeit beträgt 14 Tage, es sei denn, das Gesetz schreibt eine längere Frist vor.
Bei Produkten
- Der Verbraucher kann einen Vertrag über den Kauf eines Produkts während einer Bedenkzeit von mindestens 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Der Unternehmer darf den Verbraucher nach dem Grund des Widerrufs fragen, ihn jedoch nicht zur Angabe seines Grundes verpflichten.
- Die Bedenkzeit beginnt an dem Tag, an dem der Verbraucher oder ein vom Verbraucher benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, das Produkt erhalten hat, oder:
- wenn der Verbraucher im Rahmen derselben Bestellung mehrere Waren bestellt hat: den Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen hat;
- wenn die Lieferung eines Produkts aus mehreren Sendungen oder Teilen besteht: der Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter die letzte Sendung oder den letzten Teil erhalten hat;
- bei Verträgen über die regelmäßige Lieferung von Produkten über einen bestimmten Zeitraum: der Tag, an dem der Verbraucher oder ein von ihm benannter Dritter das erste Produkt erhalten hat.
Bei Dienstleistungen und digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden
- Der Verbraucher kann einen Dienstleistungsvertrag und einen Vertrag über die Lieferung von digitalen Inhalten, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, während mindestens 14 Tagen ohne Angabe von Gründen widerrufen. Der Unternehmer darf den Verbraucher nach dem Grund des Widerrufs fragen, diesen jedoch nicht zur Angabe seines Grundes verpflichten.
- Die Bedenkzeit beginnt an dem Tag, der auf den Abschluss des Vertrags folgt.
Verlängerte Bedenkzeit bei Nichterteilung der Belehrung über das Widerrufsrecht
- Wenn der Unternehmer dem Verbraucher die gesetzlich vorgeschriebene Information über das Widerrufsrecht oder das Muster-Widerrufsformular nicht zur Verfügung gestellt hat, läuft die Bedenkzeit zwölf Monate nach dem Ende der ursprünglichen Bedenkzeit ab.
- Sofern der Unternehmer die genannte Information dennoch innerhalb von zwölf Monaten nach dem Datum des Inkrafttretens der ursprünglichen Bedenkzeit bereitstellt, läuft die Bedenkzeit 14 Tage nach dem Tag ab, an dem der Verbraucher diese Information erhalten hat.
Artikel 7: Pflichten des Verbrauchers während der Bedenkzeit
- Während der Bedenkzeit wird der Verbraucher sorgfältig mit dem Produkt und der Verpackung umgehen. Der Verbraucher wird das Produkt nur in dem Maße auspacken oder verwenden, wie es erforderlich ist, um die Art, die Merkmale und die Funktionsweise des Produkts festzustellen. Der Grundsatz hierbei ist, dass der Verbraucher das Produkt nur so handhaben und inspizieren darf, wie er es in einem Geschäft tun dürfte.
- Der Verbraucher haftet nur für einen Wertverlust der Ware, der auf einen Umgang mit der Ware zurückzuführen ist, der über das in Absatz 1 zulässige Maß hinausgeht.
- Der Verbraucher haftet nicht für eine Wertminderung des Produkts, wenn der Unternehmer ihm nicht vor oder bei Vertragsschluss alle gesetzlich vorgeschriebenen Informationen über das Widerrufsrecht erteilt hat.
Artikel 8: Ausübung des Widerrufsrechts und Kosten dafür
- Wenn der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht, teilt er dies innerhalb der Bedenkzeit mittels des Muster-Widerrufsformulars oder auf andere unmissverständliche Weise dem Unternehmer mit.
- So schnell wie möglich, aber innerhalb von 14 Tagen ab dem Tag nach der Meldung, sendet der Verbraucher das Produkt zurück oder übergibt es dem Unternehmer oder einem Bevollmächtigten des Unternehmers. Dies ist nicht erforderlich, wenn der Unternehmer angeboten hat, das Produkt selbst abzuholen.
- Der Verbraucher sendet das Produkt mit allem gelieferten Zubehör, wenn möglich in originalem Zustand und Verpackung, und konform durch den Unternehmer erteilten vernünftigen und deutlichen Anweisungen zurück.
- Das Risiko und die Beweislast für die richtige und fristgerechte Ausübung des Widerrufsrechts liegen beim Verbraucher.
- Der Verbraucher trägt die unmittelbaren Kosten der Rücksendung der Ware, es sei denn, der Unternehmer hat sich bereit erklärt, diese Kosten zu tragen, oder hat es unterlassen, den Verbraucher darüber zu informieren, dass er diese Kosten zu tragen hat.
- Wenn der Verbraucher den Widerruf ausübt, nachdem er zuvor ausdrücklich verlangt hat, dass die Erbringung der Dienstleistung oder die Lieferung von Gas, Wasser oder Strom, die nicht in einem begrenzten Volumen oder einer bestimmten Menge zum Verkauf bereitgehalten werden, während der Widerrufsfrist beginnt, schuldet der Verbraucher dem Unternehmer einen Betrag, der dem Teil der Verpflichtung entspricht, den der Unternehmer zum Zeitpunkt des Widerrufs erfüllt hat.
- Der Verbraucher trägt keine Kosten für die Erbringung von Dienstleistungen oder die Lieferung von Wasser, Gas, Strom oder Fernwärme, wenn:
- der Unternehmer dem Verbraucher die gesetzlich vorgeschriebene Information über das Widerrufsrecht, die Kostenvergütung beim Widerruf oder das Muster-Widerrufsformular nicht zur Verfügung gestellt hat;
- der Verbraucher nicht ausdrücklich um den Beginn der Ausführung der Dienstleistung oder Lieferung während der Widerrufsfrist gebeten hat.
- Der Verbraucher trägt keine Kosten für die vollständige oder teilweise Lieferung von digitaler, nicht auf einem körperlichen Datenträger gelieferten Inhalt, wenn:
- er vor der Lieferung nicht ausdrücklich zugestimmt hat, mit der Erfüllung des Vertrags vor dem Ende der Bedenkzeit zu beginnen;
- dass er nicht anerkannt hat, sein Widerrufsrecht bei Erteilung seiner Einwilligung zu verlieren;
- Der Unternehmer hat es versäumt, diese Erklärung des Verbrauchers zu bestätigen.
- Wenn der Verbraucher von seinem Widerrufsrecht Gebrauch macht, werden alle ergänzenden Verträge von Rechts wegen aufgelöst.
Artikel 9: Pflichten des Unternehmers beim Widerruf
- Wenn der Unternehmer dem Verbraucher die Mitteilung des Widerrufs auf elektronischem Weg ermöglicht, sendet er nach dem Empfang dieser Mitteilung unverzüglich eine Empfangsbestätigung.
- Der Unternehmer erstattet alle Zahlungen des Verbrauchers, einschließlich etwaiger vom Unternehmer für das zurückgesendete Produkt berechneter Lieferkosten, unverzüglich, jedoch innerhalb von 14 Tagen auf den Tag folgend, an dem der Verbraucher ihm den Widerruf meldet. Es sei denn, der Unternehmer bietet an, das Produkt selbst abzuholen, darf er mit der Rückzahlung warten, bis er das Produkt erhalten hat oder bis der Verbraucher nachweist, dass er das Produkt zurückgesandt hat, je nachdem, welcher Zeitpunkt früher liegt.
- Der Unternehmer verwendet für die Rückzahlung dasselbe Zahlungsmittel, das der Verbraucher verwendet hat, es sei denn, der Verbraucher stimmt einer anderen Methode zu. Die Rückzahlung ist für den Verbraucher kostenlos.
- Wenn sich der Verbraucher für eine teurere Art der Lieferung als die günstigste Standardlieferung entschieden hat, muss der Unternehmer die zusätzlichen Kosten für die teurere Art nicht erstatten.
Artikel 10: Ausschluss des Widerrufsrechts
Der Unternehmer kann die folgenden Produkte und Dienstleistungen vom Widerrufsrecht ausschließen, aber nur dann, wenn der Unternehmer dies deutlich beim Angebot oder rechtzeitig vor dem Abschluss des Vertrags angegeben hat:
- Produkte oder Dienstleistungen, deren Preis von Schwankungen auf dem Finanzmarkt abhängen, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat und die innerhalb der Widerrufsfrist auftreten können.
- Vereinbarungen, die während einer öffentlichen Versteigerung geschlossen wurden.
- Dienstleistungsverträge nach vollständiger Erbringung der Dienstleistung, jedoch nur, wenn die Ausführung mit der ausdrücklichen vorherigen Zustimmung des Verbrauchers begonnen hat und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht verliert, sobald der Unternehmer den Vertrag vollständig erfüllt hat.
- Dienstleistungsverträge über die Bereitstellung von Unterkünften, wenn im Vertrag ein spezifisches Datum oder ein spezifischer Zeitraum für die Erbringung vorgesehen ist und dies nicht zu Wohnzwecken, für Güterbeförderung, Autovermietungsdienste und Catering erfolgt.
- Verträge im Zusammenhang mit der Freizeitgestaltung, wenn im Vertrag ein bestimmter Termin oder Zeitraum für die Durchführung vorgesehen ist.
- Nach Kundenspezifikation angefertigte Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Entscheidung des Verbrauchers maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.
- Produkte, die schnell verderben oder eine begrenzte Haltbarkeit haben.
- Versiegelte Produkte, die aus Gründen des Gesundheitsschutzes oder der Hygiene nicht zur Rückgabe geeignet sind und deren Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
- Produkte, die nach der Lieferung aufgrund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Produkten vermischt wurden.
- Alkoholische Getränke, deren Preis bei Abschluss des Vertrags vereinbart wurde, deren Lieferung aber erst nach 30 Tagen erfolgen kann und deren tatsächlicher Wert von Schwankungen auf dem Markt abhängt, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat.
- Versiegelte Audio-, Videoaufnahmen und Computerprogramme, deren Versiegelung nach der Lieferung entfernt wurde.
- Zeitungen, Zeitschriften oder Magazine, mit Ausnahme von Abonnements hierfür.
- Die Lieferung von digitalen Inhalten, die sich nicht auf einem körperlichen Datenträger befindet, aber nur, wenn die Ausführung mit der ausdrücklichen vorherigen Zustimmung des Verbrauchers begonnen hat und der Verbraucher erklärt hat, dass er damit sein Widerrufsrecht verliert.
Artikel 11: Der Preis
- Während der im Angebot angegebenen Gültigkeitsdauer werden die Preise der angebotenen Produkte und/eller Dienstleistungen nicht erhöht, vorbehaltlich Preisänderungen aufgrund von Änderungen der Mehrwertsteuersätze.
- Abweichend von dem vorigen Absatz kann der Unternehmer Produkte oder Dienstleistungen, deren Preise Schwankungen auf dem Finanzmarkt unterliegen und auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat, mit variablen Preisen anbieten. Diese Bindung an Schwankungen und die Tatsache, dass eventuell genannte Preise Richtpreise sind, werden bei dem Angebot angegeben.
- Preiserhöhungen innerhalb von 3 Monaten nach dem Zustandekommen des Vertages sind nur zulässig, wenn sie die Folge gesetzlicher Regelungen oder Bestimmungen sind.
- Preiserhöhungen ab dem dritten Monat nach Vertragsabschluss sind nur zulässig, wenn der Unternehmer dies vereinbart hat und:
- dies kann die Folge von gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen sein;
- dem Verbraucher das Recht zusteht, den Vertrag mit Wirkung ab dem Tag zu kündigen, an dem die Preiserhöhung in Kraft tritt.
- Die im Angebot von Waren oder Dienstleistungen genannten Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer.
Artikel 11a: Kundenbewertungen und Preisnachlässe
- Wenn der Preis eines Produkts oder einer Dienstleistung auf der Grundlage einer automatisierten Entscheidungsfindung personalisiert wird, wird der Verbraucher vor dem Kauf klar darüber informiert.
- Der Unternehmer erklärt, dass alle veröffentlichten Verbraucherbewertungen von echten Kunden stammen, die einen Kauf getätigt haben, und erläutert auf der Website, auf welche Weise dies überprüft wird.
- Wenn Preisermäßigungen kommuniziert werden, gibt der Unternehmer den vorherigen niedrigsten Preis an, der für das Produkt in den 30 Tagen vor der Preisermäßigung angewendet wurde, soweit dies gesetzlich vorgeschrieben ist.
Artikel 12: Erfüllung des Vertrags und zusätzliche Garantie
- Der Unternehmer steht dafür ein, dass die Produkte und/eller Dienstleistungen dem Vertrag, den im Angebot aufgeführten Spezifikationen, den angemessenen Anforderungen an die Tauglichkeit und/oder Brauchbarkeit und den zum Zeitpunkt des Zustandekommens des Vertrags geltenden gesetzlichen Bestimmungen und/oder behördlichen Vorschriften entsprechen.
- Eine vom Unternehmer, dessen Lieferanten, Hersteller oder Importeur gewährte zusätzliche Garantie schränkt niemals die gesetzlichen Rechte und Ansprüche ein, die der Verbraucher aufgrund des Vertrags gegenüber dem Unternehmer geltend machen kann, falls der Unternehmer seine Vertragspflichten nicht erfüllt hat.
- Unter zusätzlicher Garantie wird jede Verpflichtung des Unternehmers, dessen Lieferanten, Importeurs oder Herstellers verstanden, in der dieser dem Verbraucher bestimmte Rechte oder Ansprüche gewährt, die über das hinausgehen, wozu dieser gesetzlich verpflichtet ist.
- Schäden oder Mängel, die nachweislich durch fehlerhafte Montage, unsachgemäßen Anschluss, falschen Gebrauch oder Installation entgegen den Vorschriften entstanden sind, fallen nicht unter die Garantie. Dies lässt die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers unberührt.
Artikel 13: Lieferung und Ausführung
- Der Unternehmer wird bei der Entgegennahme und Ausführung von Produktbestellungen und bei der Prüfung von Anträgen auf Erbringung von Dienstleistungen die größtmögliche Sorgfalt walten lassen.
- Als Erfüllungsort gilt die Adresse, die der Verbraucher dem Unternehmer bekannt gegeben hat.
- Unter Beachtung von Artikel 4 dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen wird der Unternehmer angenommene Bestellungen zügig, jedoch spätestens innerhalb von 30 Tagen ausführen, es sei denn, es wurde eine andere Lieferfrist vereinbart. Falls sich die Lieferung verzögert oder wenn eine Bestellung nicht oder nur teilweise ausgeführt werden kann, erhält der Verbraucher hierüber spätestens 30 Tage nach der Aufgebung der Bestellung eine Mitteilung. Der Verbraucher hat in diesem Fall das Recht, den Vertrag kostenlos aufzulösen, und hat Anspruch auf einen eventuellen Schadensersatz.
- Nach der Auflösung gemäß dem vorigen Absatz wird der Unternehmer den Betrag, den der Verbraucher gezahlt hat, unverzüglich zurückzahlen.
- Das Risiko einer Beschädigung und/oder des Verlusts von Produkten liegt beim Unternehmer bis zum Zeitpunkt der Lieferung an den Verbraucher oder einen zuvor benannten und dem Unternehmer bekannt gegebenen Vertreter, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
Artikel 14: Dauergeschäfte, Laufzeit, Kündigung und Verlängerung
Kündigung
- Der Verbraucher kann einen Vertrag, der auf unbestimmte Zeit geschlossen wurde und der sich auf die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen erstreckt, jederzeit unter Beachtung der vereinbarten Kündigungsregeln und einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen.
- Der Verbraucher kann einen Vertrag, der auf bestimmte Zeit geschlossen wurde und sich auf die regelmäßige Lieferung von Waren oder Dienstleistungen erstreckt, jederzeit zum Ende der bestimmten Dauer unter Beachtung der vereinbarten Kündigungsregeln und einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen.
- Der Verbraucher kann die in den vorherigen Absätzen genannten Verträge jederzeit kündigen, mindestens auf dieselbe Weise, wie sie von ihm eingegangen wurden, und immer mit derselben Kündigungsfrist, die der Unternehmer für sich selbst bedungen hat.
Verlängerung
- Ein Vertrag, der auf bestimmte Zeit geschlossen ist und sich auf die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen erstreckt, darf nicht stillschweigend für eine bestimmte Dauer verlängert oder erneuert werden.
- Abweichend von dem vorigen Absatz darf ein Vertrag, der auf die regelmäßige Lieferung von Tages-, Nachrichten- und Wochenzeitungen sowie Zeitschriften gerichtet ist, für eine bestimmte Dauer von höchstens drei Monaten stillschweigend verlängert werden, wenn der Verbraucher diesen verlängerten Vertrag gegen Ende der Verlängerung mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen kann.
- Ein Vertrag, der auf bestimmte Zeit geschlossen ist und der auf die regelmäßige Lieferung von Produkten oder Dienstleistungen gerichtet ist, darf nur dann stillschweigend auf unbestimmte Zeit verlängert werden, wenn der Verbraucher jederzeit unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen darf.
- Ein befristeter Vertrag über die regelmäßige Lieferung zu Kennenlernen-Zwecken von Tages-, Nachrichten- und Wochenzeitungen sowie Zeitschriften wird nicht stillschweigend verlängert und endet automatisch nach Ablauf der Probe- oder Kennenlernen-Periode.
Dauer
- Wenn eine Vereinbarung eine Dauer von mehr als einem Jahr hat, darf der Verbraucher die Vereinbarung nach einem Jahr jederzeit mit einer Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen, es sei denn, die Redlichkeit und Billigkeit widersetzen sich einer Kündigung vor dem Ende der vereinbarten Dauer.
Artikel 15: Bezahlung
- Sofern in dem Vertrag oder in zusätzlichen Bedingungen nichts anderes bestimmt ist, sind die vom Verbraucher geschuldeten Beträge innerhalb von 14 Tagen nach Beginn der Bedenkzeit oder, bei Fehlen einer Bedenkzeit, innerhalb von 14 Tagen nach Vertragsschluss zu zahlen.
- Beim Verkauf von Produkten an Verbraucher darf der Verbraucher in Allgemeinen Geschäftsbedingungen niemals zur Vorauszahlung von mehr als 50 Prozent verpflichtet werden. Wenn eine Vorauszahlung vereinbart wurde, kann der Verbraucher vor der erfolgt vereinbarten Vorauszahlung kein Recht bezüglich der Ausführung der Bestellung oder Dienstleistung geltend machen.
- Der Verbraucher ist verpflichtet, Unrichtigkeiten in bereitgestellten oder angegebenen Zahlungsdaten unverzüglich dem Unternehmer zu melden.
- Wenn der Verbraucher seiner Zahlungsverpflichtung nicht rechtzeitig nachkommt, ist dieser, nachdem er durch den Unternehmer auf die zu späte Zahlung hingewiesen wurde und der Unternehmer dem Verbraucher eine Frist von 14 Tagen eingeräumt hat, um dennoch zu bezahlen, nach Ausbleiben der Zahlung innerhalb dieser Frist die gesetzliche Zinsen schuldig. Der Unternehmer ist dann berechtigt, die entstandenen außergerichtlichen Inkassokosten in Rechnung zu stellen. Diese Inkassokosten betragen maximal 15 Prozent über offene Beträge bis zu 2.500 €, 10 Prozent über die darauffolgenden 2.500 € und 5 Prozent über die folgenden 5.000 €, mit einem Minimum von 40 €. Der Unternehmer kann zum Vorteil des Verbrauchers von den genannten Beträgen und Prozentsätzen abweichen.
Artikel 16: Beschwerdeverfahren
- Der Unternehmer verfügt über ein ausreichend bekannt gemachtes Beschwerdeverfahren und behandelt die Beschwerde gemäß diesem Beschwerdeverfahren.
- Beschwerden über die Durchführung des Vertrages müssen innerhalb einer angemessenen Frist, nachdem der Verbraucher die Mängel festgestellt hat, vollständig und klar beschrieben beim Unternehmer eingereicht werden.
- Beschwerden, die beim Unternehmer eingereicht werden, werden innerhalb einer Frist von 14 Tagen ab dem Datum des Erhalts beantwortet. Wenn eine Beschwerde eine vorhersehbar längere Bearbeitungszeit erfordert, wird innerhalb von 14 Tagen eine Eingangsbestätigung mit einem Hinweis gesendet, wann der Verbraucher eine ausführlichere Antwort erwarten kann.
- Eine Beschwerde über ein Produkt, eine Dienstleistung oder den Service des Unternehmers kann ebenfalls über das Beschwerdeformular auf der Verbraucherseite der Stichting Webshop Keurmerk eingereicht werden.
- Die Stichting Webshop Keurmerk wird den Unternehmer über den Streitfall informieren und vermitteln.
- Stichting Webshop Keurmerk wird sich unabhängig verhalten und sowohl den Unternehmer als auch den Verbraucher über die geltende Gesetzgebung informieren.
Artikel 17: Streitigkeiten
Streitigkeiten können, unbeschadet zwingender gesetzlicher Bestimmungen, von dem Verbraucher dem zuständigen Gericht vorgelegt werden.
Auf Vereinbarungen zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher, auf die sich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen beziehen, findet ausschließlich niederländisches Recht Anwendung.
Artikel 18: Zusätzliche oder abweichende Bestimmungen
Zusätzliche oder von diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen abweichende Bestimmungen dürfen nicht zum Nachteil des Verbrauchers sein und müssen schriftlich oder auf eine solche Weise festgelegt werden, dass sie vom Verbraucher auf einem dauerhaften Datenträger zugänglich gespeichert werden können.
Artikel 19: Änderung der Allgemeinen Bedingungen Stichting Webshop Keurmerk
Änderungen dieser Bedingungen sind erst wirksam, nachdem diese auf hierfür geeignete Weise veröffentlicht wurden, mit der Maßgabe, dass bei anwendbaren Änderungen während der Laufzeit eines Angebots die für den Verbraucher günstigste Bestimmung Vorrang hat.
Anlage I: Muster-Widerrufsformular
Dieses Formular nur ausfüllen und zurücksenden, wenn Sie den Vertrag widerrufen möchten.
An:
ThatsLed V.O.F.
Lytse Wyngaerden 8
8404BL Langezwaag
Niederlande
E-Mail: [email protected]
Hiermit teile(n) ich/wir Ihnen mit, dass ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über den Verkauf der folgenden Waren, die Bereitstellung der folgenden digitalen Inhalte oder die Erbringung der folgenden Dienstleistung widerrufe(n):
Produkt, digitale Inhalte oder Dienstleistungen:
Bestellt am:
Eingegangen am:
Name des Verbrauchers:
Verbraucheradresse:
Unterschrift des Verbrauchers, nur wenn dieses Formular auf Papier eingereicht wird:
Datum:
